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EIN.UND.ZWANZIG - Vernissage / Weisse Galerie unter dem Motto Gemeinsam Leben und Arbeiten
Die Eröffnungsveranstaltung in der Pädagogischen Hochschule OÖ war ein großer Erfolg, mit sehr viel positivem Feedback. Wir hoffen, dass wir mit der Ausstellung Studierende animieren konnten, sich Gedanken über inklusiven Unterricht zu machen.

Die 2. Ausstellungseröffnung (28.04.17; 18.30 Uhr) wollen wir unter das Motto „Gemeinsam Leben und Arbeiten" stellen.Von verschieden Seiten wird Inklusion im Alltag und der Arbeitswelt beleuchtet.

Einige Eltern unserer Sonnenkinder stehen gerade vor der Herausforderung ihr Kind bei der Berufswahl zu unterstützen und müssen die Weichen für den weiteren Bildungsweg und Ansuchen für einen Arbeitsplatz stellen. (Zum Beispiel in einer geschützten Werkstätte.)

Die Überlegungen und Gedanken sind keine anderen wie bei jedem Kind, mit dem Unterschied, dass die Möglichkeiten um vieles geringer sind. Die Nachfrage ist groß und es gibt viele Jugendliche mit Beeinträchtigung, die ab dem 16. Lebensjahr, bzw. nach Beendigung der Schulpflicht, zu Hause sind. Sie warten auf die Möglichkeit in einen Werkstättenbetrieb, eingegliedert zu werden, oder einen Platz in einer integrativen Beschäftigungsform, zu finden.

In den letzten Jahren sind viele Projekte und integrative Arbeitsgruppen in Unternehmen entstanden. Sehr viele Menschen mit Trisomie 21, haben hier ihr Betätigungsfeld gefunden. Dass dies in jeden Fall erweiterbar ist und es noch viele Möglichkeiten gibt, Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu beschäftigen, steht außer Frage.

Ich möchte an Firmen und Unternehmen appellieren, ohne die Notwendigkeit einer Quotenregelung, Menschen mit besonderen Fähigkeiten in ihren Betrieben anzustellen. Es gibt viele Ideen und Modelle die umsetzbar sind, manche Rahmenbedingungen gehören wahrscheinlich evaluiert. ..........

An der Hochschule der Diözese werden nicht nur Pädagogen ausgebildet, auch die Sozialbetreuungsschule der Caritas, mit der Fachausbildung für Behinderten Arbeit und Behindertenbegleitung hat dort ihren Standort. Seit einem Jahr gibt es zusätzlich die Möglichkeit für Menschen mit Lernschwierigkeiten, eine Fachausbildung im Sozialbereich zu machen. (Fachausbildung Integrative Behindertenbegleitung)

Seit Beginn unserer Ausstellung sind wir sehr vielen Leuten begegnet, durften viele interessante Gespräche führen und habe schöne Erfahrungen gemacht.
Es gibt viele Wegbegleiter und Protagonisten, welche sich für eine gemeinsame selbstverständliche Lebens- und Arbeitswelt einsetzten und diese auch leben.

Ein Beispiel dafür ist der Loidholdhof in St. Martin am Mühlkreis, wo Inklusion gelebt wird. Bewohner und Mitarbeiter dieses Projektes werden am Tag der Eröffnung einen kurzen Einblick in das Hofleben geben.

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